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Interessengemeinschaft für rumänische Waisenkinder Heidelberg
e.V.
Heidelberg Dezember 2004.
Bericht
über unsere Aktivitäten in Rumänien.
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| Warum
noch nach Rumänien spenden? |
| Liebe Spenderinnen und Spender, liebe Freunde,
das Spendensammeln für Rumänien wird zunehmend schwieriger.
Unser Spendeneinkommen ist alarmierend rückläufig, trotzdem
wir uns mehr denn je enga-gieren. |
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Wie kommt das?
Rumänien ist schon lange aus den Schlagzeilen der Boulevard-Presse
verschwunden und die Bürger-kriegsbilder aus dem Sudan oder Irak
haben die Probleme der verlassenen Kinder in Rumänien
verdrängt.
Das Land strebt für 2007 eine Mitgliedschaft in der Europäischen
Union an, gibt sich nach außen mo-dern und bemüht sich
um mehr Demokratie und Fortschritt. Tatsächlich kann man letzteres
in
Schäßburg sehen.
Durch die riesigen Geldmengen, welche die EU in Rumänien investiert,
werden beispielsweise Behin-dertenzentren gebaut, die allerdings am
Ende trotz des Geldsegens wesentlich kleiner und ineffektiver ausfallen
als geplant. |
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Neue Gehwege, geschmackvolle Straßenlaternen,
zunehmend mehr Geschäfte und Restaurants, in denen wenig Einheimische
und viele Touristen einkaufen können, entstehen. Für die
Masse der normalen Rumänien ist - bei einem Durchschnitts-lohn
von 150,00 Euro - ein Restaurantbesuch jedoch unerschwinglich. |
Keine 5 Minuten vom Zentrum entfernt, leben in den
Randgebieten der Stadt Romafamilien in unvorstellbarer Armut.
Ein ganzes Stadtviertel lebt ohne Heizung, ohne Wasser, ohne Licht,
unter schlimmsten hygienischen Bedingungen. Die durchweg arbeitslosen
Menschen haben keine Chance auf Verbesserung ihrer Lebensqualität. |
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| Auch wir sind hier machtlos, unser Projekt
zu klein, um wirkungsvolle Soforthilfe leisten zu können. Deshalb
beschränken wir uns auf die Kinder und haben inzwischen einen
Alphabetisierungskurs organisiert. Es gibt Essen gegen Schule, denn
meist fehlt die Einsicht zum Schulbesuch. Wer regelmäßig
kommt, wird von uns eingekleidet. Bildung als Chance, sich aus diesem
elenden Leben ohne Zukunft zu befreien. |
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Unsere Pflegekinder gedeihen ob der liebevollen Betreuung
durch ihre Pflegeeltern sehr gut. Mit der Hilfe unserer Psychologin
Camelia, unseren beiden deutschen Ergotherapeutinnen Therese und Christina,
den Kindergärtnerinnen Frau Voina und Mariana und unserem Leiter,
Sebastian Nita bekommen sie professionelle Zuwen-dung, die gute Erfolge
zeigt. Die Kinder werden zunehmend aufnahmebereiter und fröhlicher
und überwinden langsam ihre Traumata. Im September wurde unser
erstes Pflegekind Marius eingeschult. |
Wir haben uns diesmal entschlossen, weniger Text und
dafür mehr Bilder von unserem Projekt zu drucken.
Wir laden Sie dazu ein sich anzusehen, wie wirkungsvoll Ihre Spende
war und immer noch ist. Denn leider warten im Untergeschoss des Kinderkrankenhaus
bereits 5 neue, von den Eltern aufgegebene Kinder, auf Ihre Hilfe! |
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| Für das uns seit Jahren entgegengebrachte
Vertrauen bedanken wir uns im Namen unserer Kinder Antonella, Melinda,
Marius, Roxana, Adina, Aurelia, Cassian, Florin Daniel, Florin, Codrut,
Alexandru, Terez, Gizella, Gabor, Bobby, Peter, Alina und Mihaela
sehr herzlich. Wir bitten Sie, unsere „alten“ Kinder und
auch die dazukommenden weiterhin zu unterstützen. |
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Zwei
Kinderschicksale - Marius und Roxana
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| Wir fanden den zweijährigen Marius 1999 im
Kinderkrankenhaus von Schäßburg. Dort wurde er fünf
Monate später als HIV positiv eingestuft, was zur Folge hatte,
dass er ein halbes Jahr isoliert in einem Raum leben musste. In
dieser Zeit entwickelte er schwere Hospitalismusstörungen und
starke Aggressionen. Erst sechs Monate später wurde festgestellt,
dass Marius nicht HIV positiv war.
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Im Sommer 2001 fanden wir für ihn eine liebevolle
Pflegemutter.
Unser Sorgenkind Marius ist heute ein fröhliches, gesundes
Kind und wurde im September dieses Jahres eingeschult. |
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| Roxana, geboren 1996, wurde fast monatlich von den Eltern
ins Krankenhaus eingeliefert. Unterernährt, mit vielen Knochenbrüchen
und vollkommen ausgetrocknet war sie am Rande des Todes. Mit fünf
Jahren wog sie ca. 7 Kilo! |
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| Roxanas Ursprungsfamilie lebt unter erbärmlichen
Lebensbedingungen in einer kleinen Lehmhütte. Die Mutter ist
noch keine dreißig Jahre alt und hat zehn Kinder zu versorgen.
Alle zusammen leben in einer fünf Quadratmeter großen Hütte
und schlafen in einem bettähnlichen, völlig verschmutzten
Gestell. |
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Bei einer liebevollen Pflegefamilie fand Roxana im Frühjahr
2001 ein neues Zuhause.
Die neue Familie Baciu hat bereits einen erwachsenen Adoptivsohn und
kümmert sich fürsorglich um Roxana. |
| Roxana – heute ein fröhliches Kind |
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| Unser
Team in Heidelberg und Schäßburg |
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Von links nach rechts:
Helga Aundrup, Alex Toma, Michaela Leux-Schirmer, Claire Thobe-Arza |
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Von links nach rechts:
hinten: Camelia Nicolau, Sebastian Nita
vorn: Iliana Voina, Christina Mettler, Claire Thobe-Arza,
und ehem. Zivildienstleistender |
Der Vorstand
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| 1. Vorsitzende: |
Helga Claire Thobe-Arza E.
Heiligenbergstr. 1a 69121 Heidelberg |
Tel/Fax: 06221-48 06 04
Email: info@rumaenische-waisenkinder.de |
| Stellv. Vorsitzende: |
Helga Aundrup
Hubstr. 70
69190 Walldorf |
Tel.: 06227-63 06 3
Email: H-B-Aundrup@t-online.de |
| Schriftführerin: |
Michaela Leux-Schirmer
Karl-Metz-Str. 13
69214 Eppelheim |
Tel.: 06221-76 20 74
Email: Leux.Schirmer@t-online.de |
| Schatzmeister: |
Alex Toma
Georg-Friedrich-Händel-Str. 6
69115 Heidelberg |
Tel.: 06221-75 63 85 4
Email: alextoma@yahoo.com |
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Unser Spendenkonto:
Sparkasse Heidelberg
BLZ 672 500 20
Kontonummer: 13 11 069 69121 |
Unsere Postanschrift:
Für rumänische Waisenkinder Heidelberg e.V.
Heiligenbergstr. 1a
Heidelberg |
| Unsere homepage: |
http:// www.rumaenische-waisenkinder.de |
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„Was Ihr getan habt einem unter
diesen meinen geringsten
Brüdern das habt Ihr mir getan“
Matthäus 25,40
HERZLICHEN DANK
ALLEN SPENDERINNEN UND SPENDERN,
DIE UNS AUCH IM JAHR 2004 UNTERSTÜTZEN.
Für die Herstellung dieses Jahresberichtes danken wir der Firma
Gruber Offsetdruck und Verarbeitung,
Daimlerstr. 37, 69190 Walldorf.
Die Text-und Bildbearbeitung sowie der Druck und Verarbeitung erfolgten
kostenlos. |
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Möchten Sie eine Patenschaft übernehmen?
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Die Vorteile der Kinder – bzw. Familienpatenschaften liegen
in der regelmäßigen, langfristigen Unterstützung
unserer Arbeit. Die Situation der Kinder und Pflegefamilien kann
auf diese Weise nachhaltig und dauerhaft verbessert werden. Durch
die Patenschaften und unsere jährlichen, umfassenden Rundbriefe
erhält der Spender einen tieferen Eindruck über das Land
Rumänien, seine Menschen und Probleme. Sie geben die Möglichkeit,
Armutsbekämpfung durch gezielte Langzeitprojekte zu unterstützen
und tragen mit Ihrer Patenschaft erheblich zur Verbesserung der
Lebensbedingungen der Kinder und Familien bei.
| Kinderpatenschaft |
ab 30,—/mtl. |
| Familienpatenschaft |
ab 50,—/mtl. |
Patenschaftsantrag liegt bei.
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Machen
Sie Urlaub im Weltkulturerbe Schäßburg/Siebenbürgen!
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Separate Zwei-Zimmer Wohnung mit Küche, Dusche/WC,in
unserem Therapiezentrum, Mitbenutzung
eines herrlichen Gartens, ruhig gelegen, trotzdem im Zentrum Schäßburgs,
zu vermieten. Täglich 25.-€ .
Das
Geld kommt direkt unserer Stiftung zu Gute.
Telefon: 06221-480604
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Wir möchten es nicht versäumen, allen zu danken, die
sich an unse-
rer Arbeit beteiligt haben, sei es fnanziell oder mit Sachspenden.
Bitte unterstützen Sie uns weiterhin.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Interessengemeinschaft für rumänische Waisenkinder Heidelberg e.V.
Dazu brauchen wir auch
in Zukunft Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns weiter.
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