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Interessengemeinschaft für rumänische Waisenkinder Heidelberg
e.V.
Heidelberg Dezember 2003.
Bericht
über unsere Aktivitäten in Rumänien.
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Warum noch
nach Rumänien spenden?
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An vielen Stellen herrscht Krieg in der Welt: in Afrika,
in Afghanistan und im Irak. Auch in diesen Ländern hungern die
Menschen und brauchen unsere Hilfe.
In Rumänien gibt es keinen Krieg und das Land kommt kaum
in den aktuellen Medienberichten vor. Und doch:
auch dort herrscht großer Mangel.
Die Zwänge im politischen Machtsystem sind stärker als
das Bemühen um neue Ideen. Ein echter Machtwechsel hat
nur dem Scheine nach stattgefunden. Der Nationalismus
nimmt zu. Die Korruption in Politik und Wirtschaft ist
allgegenwärtig, das monatliche Gehalt normaler
BürgerInnen reicht höchstens bis zur Monatsmitte. Nach
wie vor sind die Kinderheime überfüllt und das
Gesundheitssystem ist marode. Die armen Romafrauen
lassen ihr Kind nach der Geburt direkt im Krankenhaus
zurück, um ein Jahr später wieder hochschwanger zu
erscheinen. Eine vernünftige Sozialpolitik fehlt.
Deshalb lohnt es sich, Rumänien zu unterstützen. Die
Kinder sind die Zukunft eines Landes und indem wir ihnen
ein Leben in Liebe und Geborgenheit ermöglichen, ent-steht
für das ganze Land die Chance zur Veränderung. 2003 war
für uns in Sighisoara das Jahr der Beendigung der
vielen Renovierungsarbeiten, der Einstellung neuer
MitarbeiterInnen und der offiziellen Einweihung unseres
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Therapiezentrums, die ein voller Erfolg wurde. Last not least
haben wir unseren Vereinsnamen gekürzt und heißen jetzt

„Interessengemeinschaft für rumänische Waisenkinder Heidelberg e. V.“ Ich
hoffe, dass Sie uns trotz des geänderten Namens treu bleiben!
Claire Thobe-Arza, 1. Vorsitzende
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Stehend, von links nach rechts:
S. Betz, H. Aundrup, T. Hofmann, M. Leux-Schirmer
Sitzend, von links nach rechts:
J. Roth, U. Hummel, C. Thobe-Arza |
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Unsere neuen MitarbeiterInnen stellen sich vor
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Herr Sebastian Nita, unser neuer Projektleiter
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Unser Hilfsprojekt mit derzeit siebzehn Pflegekindern, den Pflegeeltern,
dem Therapieprogramm, dem Haus und den anderen Initiativen, ist
mittlerweile so gewachsen, dass die

Anstellung eines Projektleiters, der alles koordiniert und vor
Ort voranbringt, dringend notwendig wurde. Etliche
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Zeitungsanzeigen und Bewerbergespräche waren notwen-dig,
um eine geeignete Person zu finden. Herr Nita ist 39 Jahre alt, verheiratet
und hat eine dreijährige Tochter. Seine langjährige Erfahrung
im Management und Finanzbereich,
sein ehrliches Bemühen für unser karitatives Anliegen in
Schäßburg und die positive Aufnahme durch unser rumä-nisches
Team sind beste Voraussetzungen für diese verant-wortliche
Stelle. Sollte seine Eingliederung erfolgreich ver-laufen,
ist bereits für die nahe Zukunft geplant, dass der
Heidelberger Verein sich aus dem Alltagsgeschäft seiner
rumänischen Stiftung zurückzieht, und nur noch auf
wesentliche Entscheidungen wie jene zum Stiftungszweck,
Budget und Personalentscheidungen Einflussnimmt.
Neben der allgemeinen Leitung und Kontrolle sind die
effizientere Gestaltung unserer Programme und die
Erschließung eigener (also rumänischer) Finanzierungs-quellen
zwei der wichtigsten Aufgaben, die Herr Nita zu
bewältigen hat. Dies ist angesichts der nach wie vor schlechten
rumänischen Wirtschaftslage ein ehrgeiziges Vorhaben.
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Ileana Voina, Erzieherin
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Ich, Ileana Voina, bin Lehrerin und möchte mich kurz
vorstellen. 38 Jahre habe ich mit Kindern im
Grundschulalter gearbeitet. Im Sommer der Jahres 2002
begann ich, freiwillig stundenweise für die Fundatia
Luminita Copiilor zu arbeiten. Ich bemerkte und fühlte
eine Zufriedenheit bei der Arbeit mit Kindern im
Vorschulalter. Nach 6 Monaten wurde ich bei der
Fundatia angestellt. Ich merke, dass mir diese Arbeit liegt
und dass ich den Kindern geben kann, was sie brauchen:
Die Liebe einer Mutter. Jetzt sind wir wie eine Familie.
Wir sind „zu Hause“ und doch bei der Arbeit. Das
Programm für die Kinder baut sich auf wie eine
Vorbereitung für das Leben, einschließlich der Schule.
Das alles wäre nicht möglich ohne die Zusammenarbeit
mit allen Mitgliedern des Teams, die alle arbeiten, um
diesen kleinen Kindern ein normales Leben zu ermög-lichen. |
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Simon Winterhalder, Anderer Dienst im Ausland
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Bund oder Zivildienst - das ist die Frage,
die sich jedem Schüler nach bzw. schon während des
Abiturs stellt. Aber als Zivi so wie alle anderen in ein Altenheim
in Deutschland
gehen? Nein! So entschied ich mich anstelle des üblichen
Zivildienstes in Pforzheim den sog. „Anderen Dienst im
Ausland“ abzuleisten. Die Entscheidung für Rumänien
fiel in meine Fall relativleicht, da ich Land und |
| Leute schon auf früheren
Reisen kennen gelernt und auch die Möglichkeit hatte
, dahin zu sehen, wo nicht jeder Tourist hinsieht. |
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AlsoRumänien, wo so viele Kinder von ihren Eltern verlassen werden
und unter unmenschlichen Bedingungen im Krankenhaus leben müssen.
Diesen Kindern wollte ich hel-fen, ein einigermaßen normales
Leben führen zu können. Deswegen fiel die Entscheidung für „Luminita
Copiilor“ leicht. Aber dass die Arbeit hier nicht so einfach
werden würde wie zunächst angenommen, stellte sich schnell
her-aus, nicht zuletzt, da ich ohne Sprachkenntnisse fast nur unter
Rumänen lebe und mit diesen kommunizieren und zusammenarbeiten
muss. Die Erfahrung, sich jenseits von westlichem Luxus, in einer anderen
Kultur, unter Menschen mit anderen Lebenseinstellungen, vielleicht
mit Netz, aber ohne doppelten Boden durchzuschlagen, kann ich nur an
alle weiterempfehlen. Es lohnt sich, dahin zu schauen, wo man nicht
so gern hinsieht! Besonders als junger Mensch. |
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Renovierung
2001 – 03 Joachim Roth, Zivildienstleistender 2001/2002,
Freiwilliger Mitarbeiter 2003
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Bereits bei meiner Ankunft im August 2001 überraschte mich
unser Haus mit seiner zentralen Lage (ich habe es auf Anhieb gefunden),
seiner Größe und auch seiner Schönheit. Ich sah
sofort, dass die Gestaltungs- und Nutzungsmög-lichkeiten beinahe
unbegrenzt waren, aber auch, dass bis dahin noch viel zu tun war.
Das Erdgeschoss bestand aus dem überdachten Hof, dem Keller
und zwei Zimmern, die in einem erbärmlichen Zustand waren.
Kein Estrich, einfach Erdboden, Sand und ein paar morsche Bretter.
Dahinter war noch ein Hühnerstall, und dessen Tage waren schnell
gezählt. Im ersten Stockwerk sah es schon ganz
anders aus, die sechs Zimmer waren einigermaßen in Ordnung, und wir
benutzten sie ja auch schon. Auf der einen Seite war unser Büro, auf
der anderen mein Zimmer, das damals nur aus einer Matratze, einem Radiowecker
und einem Teekocher bestand. Das einzige Bad war ca. 3 Meter lang und mit
einer alten eisernen Badewanne, WC, Waschbecken und einem eher furchterregendem
Wasser durchlauferhitzer bestückt. Dort fingen auch unsere Arbeiten
an: Das Bad musste vergrößert werden, wir rissen Wände
aus und bauten andere ein, dann musste die kom-plette Gas- Wasser- und
Kanalinstallation erneuert werden. Da auch die elektrischen Leitungen über
50 Jahre alt waren, mussten auch sie komplett erneuert werden, und in diesem
Schritt strichen wir alle oberen Zimmer neu und ließen das schöne
alte Eichenparkett schleifen, auch die Fenster und Türen mussten repariert
werden. Am Ende bauten wir noch eine kleine Küche ein, und damit war
das erste Stockwerk komplett für unsere Programme nutzbar.
Als nächstes beschäftigten wir uns mit Hof und Garten. Letzterer
musste erst einmal begradigt werden, außerdem waren noch Bauschutt
und alte Betonfundamente vorhanden. Gras und Blumen wurden neu angelegt.
Wegen der vielen angrenzenden Grundstücke (und herumlaufender Hunde,
Katzen, Hühner...) mussten wir einen Zaun mit Fundament aufstellen,
und das auf einer Länge von 150 Metern! Auch das nahm einige Wochen
in Anspruch. Im Hof rissen wir die alten hässlichen Betonplatten heraus,
erneuerten die Kanalisation, bauten eine Drainage an die
Wände und legten den ganzen Hof mit Basaltplatten, die wir eigenhändig
im Steinbruch ausgelesen hatten, aus.
Nun kamen die beiden Zimmer im Erdgeschoss dran, in die wir als
eine Einnahmequelle ein Gästeapartment bauen wollten. Zuerst
musste der alte Boden komplett ausgegraben und ein neuer Estrich
gegossen werden. Die Zwischenwände mussten wir auch erneuern,
und dann war da noch das große Problem mit der Feuchtigkeit,
dem wir mit Spezialputz und Rigipsplatten entgegenarbeiten mussten.
Da diese Zimmer noch keine Heizung hatten, entschieden wir uns,
auch aus Gründen der Wirtschaftlichkeit, im ganzen Haus eine
Zentralheizung einzubauen. Dafür mussten wir zuerst einmal
ein neues Zimmer anbauen, da der Keller nicht in Frage kam. Wir
planten den Anbau zusammen mit Architekten, im Herbst 2002 waren
wir damit fertig.

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Im ganzen Haus wurden nun Leitungen und Heizkörper eingebaut.

Dabei erneuerten wir den Aufgang zum ersten Stock, den Flur und
den Balkon, den unser Zimmermann Thomas Hofmann sehr kunstvoll
baute. Damit hatten wir endlich alle größeren Arbeiten
abge-schlossen. Im Garten legten wir zum Schluss Steinwege und
bauten Spielgeräte und ein großes Spielhaus für
die Kinder. Dann wurde die Fassade neu gestrichen, wir hängten
unser Hausschild auf und konnten am 09. August mit
einem großen Fest die Fertigstellung des Hauses und die offizielle
Eröffnung unserer Stiftung feiern. Nun bleibt der Blick nach Vorne:
Das Dach wird im Moment neu gedeckt, auch das war eine dringend notwendige
Maßnahme. In Zukunft werden wir auch das Dachgeschoss nutzen können,
damit das erste Stockwerk

komplett für unsere Programme und unsere Kinder zur Verfügung
steht. Auch der schöne Gewölbekeller lässt sich
bestimmt vielseitig nutzen, obwohl jedes Jahr mindestens zweimal
die ganze Straße unter Wasser steht!
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Stephanie Betz, Ergotherapeutin
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Im August dieses Jahres folgten wir einer Einladung der Kinderärztin
Dr. Moldovan in die Entbindungsstation, die sich zusammen mit
der Gynäkologie in einem Haus außerhalb des Krankenhauses
befindet. Die

Entbindungsstation besteht aus einem Säuglingszimmer, sieben
Krankenzimmern mit 18 Betten, dem Raum für die Frühgeborenen
und der Wäscherei. Alles
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befindet sich in einem stark renovierungsbedürftigen Zustand
. Die Wände sind grau und erinnern an eine Pathologie. Aus
einer uralten Waschmaschine, die mit einem Überlaufbecken
ausgestattet ist, fließt sprudeln-des Wasser quer durch den
Raum und hinterlässt tropische Luftfeuchtigkeit. Die Wände
schimmeln.
Unser erster Schritt war die Leihgabe einer neuen Waschmaschine,
sowie Spenden von Kinderkleidung und Waschmitteln. Des Weiteren
fanden sich Sponsoren aus Bamberg und Ahaus, die uns finanziell
und mit einem Transport unterstützen. Gemeinsam mit freiwilligen
Helfern werden wir mehr Farbe in das Haus bringen. Auch die Installation
muss neu gemacht, die Treppe vor dem Haus repariert und die Fenster
abgedichtet werden. Es bietet sich an, im Frühjahr einen kleinen
Garten auf dem schönen, bisher ungenutzten Grundstück
anzulegen. In kleinen Schritten wollen wir helfen, soviel wir können.
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Camelia Nicolau, Psychologin
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Wenn wir heute unsere Kinder anschauen, können wir mit großer
Freude feststellen, dass mehr als die Hälfte von ihnen sehr
positiv auf die Therapieangebote reagiert haben. Dank der Fertigstellung
des Außenbereichs konnten wir in diesem Jahr die therapeutische
Anlei-tung/Begleitung noch erweitern. So stärkten die Kinder
beim Spielen und Ausprobieren von Geschicklichkeits-übungen
im Klettergerüst und auf der Hängebrücke ihre Grobmotorik
und die Koordinationsabläufe. Gleichermaßen vermochten
sie dabei auch ihre sozialen und kommunikativen Kompetenzen erweitern.
Das gemeinsame Anlegen und Pflegen von Blumenbeeten förderte
ihre Feinmotorik als auch ihr Verantwortungsgefühl. Das Spielhaus
ermutigte immer wieder die Kleinen zu phantasievollen
Rollenspielen. Sicherlich sind die Verzögerungen oder Defizite
in der Entwicklung der einzelnen Kinder noch nicht behoben. Wir
sind aber dankbar, dass wir Fortschritte bei jedem Kind – auch
sei es ein noch so kleiner bei den Schwerstgeschädigten – beobachten
können. Das gibt uns allen Kraft und macht Mut, den ein-geschlagenen
Weg weiterzuverfolgen und nichts unver-sucht
zu lassen, den Kindern so gut wie möglich zu helfen. Im Moment
besuchen 16 Kinder unser Therapie-zentrum. Zwei davon haben schwere
Entwicklungsschäden. Bei unseren Kindern können wir von
großen Defiziten sprechen, die durch die fehlende mütterliche
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Zuneigung in der frühen Kindheit, und durch die in den ständigen
Krankenhausaufenthalten erlittenen Traumata entstanden sind. Die
wohl auffälligsten Defizite sind die in der Sprachentwicklung.
Spezielle Übungen sind je nach Fall in das Therapieprogramm
integriert. Weil die Pflegefamilien aktiv mitarbeiten, sind deutliche
Fortschritte zu erkennen.
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Unser
Haus wird eröffnet!
-ein Reisebericht vom Sommer 2003-
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Nach 2 Jahren Renovierungszeit ist es soweit!
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Unser Therapiezentrum wird am 9. August offiziell eröff-net.
Wir haben unsere Vision, für die verlassenen Kinder ein liebevolles
Zuhause in rumänischen Pflegefamilien zu finden und in unserem
Therapiezentrum gezielt zu fördern, verwirklicht. Das war
nur möglich aufgrund der finanziellen Unterstützung unserer
Freunde und Förderer.
Um auch der Bevölkerung und den Honoratioren der Stadt Schäßburg
unsere Arbeit bekannt zu machen, luden wir sie zu einem offiziellen
Eröffnungsfest mit anschließendem „
Tag der offenen Tür“ ein. Am Morgen des Festes – ein
strahlender Sommertag -konnten Alex Toma und ich als Vertreter des
Heidelberger

Vorstandes und der Stiftung „Luminita Copiilor“ zahlreiche
Gäste in unserem schön gestalteten Garten begrüßen,
u.a. Vertreter der Stadt Schäßburg und des Gerichtes,
den Polizeipräsidenten, Schuldirektoren, Lehrer, Professoren,
Psychologen, zahlreiche Ärzte aus dem Krankenhaus in Cluj,
die Leiterin einer großen amerikanischen Hilfsorga-nisation,
Direktoren mehrerer großer Firmen (teilweise Sponsoren) und
auch das örtliche Fernsehen und die Presse. Nach mehreren
Reden, die sich mit dem Aufbau unseres Therapiezentrums beschäftigten,
wurde das Haus von
einem orthodoxen Priester gesegnet. Die Zeremonie war schlicht,
doch beeindruckend. Den langen liturgischen Gesängen und
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Texten folgte die Segnung mit geweihtem Wasser. Der Priester
zeichnete mit einer brennenden dünnen Kerze
ein Kreuz an eine der Wände. Zum Ende dieser Segnung fand der
Priester sehr anerkennende Worte über unsere Arbeit und das
Engagement für die verlassenen und oft vergessenen Kinder Rumäniens.
Nach Abschluss des offiziellen Teils fand das Speisen- und
Kuchenbuffet regen Anklang. Dabei nutzten wir die Gelegenheit zu
vielen Gesprächen mit unseren Gästen. Ab 13.00 Uhr begann
der „Tag der offenen Tür“ und
jeder Interessierte hatte die Möglichkeit, sich über unsere
Arbeit zu informieren und das Therapiezentrum zu besichtigen. Der
Tag klang am Abend mit einem fröhlichen Fest aller Mitarbeiter
und Freiwilligen aus, die mit Einsatz und Freude daran mitgewirkt
hatten, dass dieser Tag so harmonisch und erfolgreich verlaufen konnte.
Gespräche, die wir führen konnten und Kontakte, die wir
an diesem Tag geknüpft oder gefestigt haben, werden sich sicherlich
in der Zukunft als hilfreich für uns erweisen und zu einem besseren
Verständnis
unserer Arbeit in Rumänien führen.
Helga Aundrup, Stellvertr. Vorsitzende

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Möchten Sie eine Patenschaft übernehmen?
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Die Vorteile der Kinder – bzw. Familienpatenschaften lie-gen
in der regelmäßigen, langfristigen Unterstützung
unserer Arbeit. Die Situation der Kinder und
Pflegefamilien kann auf diese Weise nachhaltig und dauer-haft
verbessert werden. Durch die Patenschaften und unse-re
jährlichen, umfassenden Rundbriefe erhält der Spender
einen tieferen Eindruck über das Land Rumänien, seine
Menschen und Probleme. Sie geben die Möglichkeit,
Armutsbekämpfung durch gezielte Langzeitprojekte zu
unterstützen und tragen mit Ihrer Patenschaft erheblich
zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Kinder und
Familien bei.
| Kinderpatenschaft |
ab 30,—/mtl. |
| Familienpatenschaft |
ab 50,—/mtl. |
Patenschaftsantrag liegt bei.
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Machen
Sie Urlaub im Weltkulturerbe Schäßburg/Siebenbürgen!
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Separate Zwei-Zimmer Wohnung mit Küche, Dusche/WC,in
unserem Therapiezentrum, Mitbenutzung
eines herrlichen Gartens, ruhig gelegen, trotzdem im Zentrum Schäßburgs,
zu vermieten. Täglich 25.-€ .
Das
Geld kommt direkt unserer Stiftung zu Gute.
Telefon: 06221-480604
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Wir möchten es nicht versäumen, allen zu danken, die
sich an unse-
rer Arbeit beteiligt haben, sei es fnanziell oder mit Sachspenden.
Bitte unterstützen Sie uns weiterhin.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre
Interessengemeinschaft für rumänische Waisenkinder Heidelberg e.V.
Dazu brauchen wir auch
in Zukunft Ihre Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns weiter.
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Claire Thobe-Arza 1.Vorsitzende Tel. 06221/480604 e-mail
luminet@t-online.de
Ursula S. Hummel 2.Vorsitzende Tel. 06223/74104 e-mail uhummel@t-online.de
Helga Aundrup Schriftführerin Tel. 06227/ 63063 e-mail
h-b-aundrup@t-online.de
Alex Toma Schatzmeister Tel. 06221/ 7563854e-mail alextoma@yahoo.com
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